Debatte zur Meinungsfreiheit

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1Wir – alle Menschen – müssen in der Lage und befähigt sein, frei unsere Meinung zu äußern und, ohne Rücksicht auf Grenzen, Informationen und Ideen zu ersuchen, zu empfangen und mitzuteilen.»
2Wir verteidigen das Internet und alle anderen Kommunikationsmittel gegen illegitime Eingriffe von öffentlichen und privaten Mächten.»
3Wir benötigen und schaffen offene und vielseitige Medien, um gut informiert Entscheidungen treffen zu können, und um vollständig am öffentlichen Leben teilzuhaben.»
4Wir sprechen offen und mit Höflichkeit und Respekt über jegliche Art von Unterschieden zwischen Menschen.»
5Wir tolerieren keine Tabus in unserer Debatte über Wissen und dessen Verbreitung.»
6Weder drohen wir mit Gewalt, noch akzeptieren wir gewaltsame Einschüchterung.»
7Wir respektieren alle Gläubigen, aber nicht unbedingt alle Glaubensinhalte.»
8Wir alle haben ein Anrecht auf ein Privatleben, sollten dessen Beschränkung aber akzeptieren, wenn dies im öffentlichen Interesse ist.»
9Wir sollten Verleumdungen begegnen können, ohne dabei jedoch berechtigte Diskussionen einzuschränken.»
10Wir sollten in der Lage sein, alle Einschränkungen der Meinungs- und Informationsfreiheit zu hinterfragen, die beispielsweise mit der Aufrechterhaltung der Moral, der öffentlichen Ordnung, der nationalen Sicherheit oder dem Schutz geistigen Eigentums begründet werden.»

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Haben wir etwas Wichtiges ausgelassen? Brauchen wir ein 11. Prinzip? Oder fehlt ein aufschlussreiches Fallbeispiel? Lest die Vorschläge anderer Nutzer hier, und fügt Eure eigenen hinzu.

Home | Audio/Video | Yan Xuetong und das Problem eines universellen Wertesystems

Yan Xuetong und das Problem eines universellen Wertesystems

Damit ein Wertesystem als universell gelten kann, muss es mindestens von der halben Welt akzeptiert werden, sagt Professor Yan Xuetong, Direktor des Institute of International Studies an der Tsinghua Universität.

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Publiziert am: Februar 15, 2012 | 4 Kommentare

Kommentare (4)

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  1. xibaixu sagt:

    Since YouTube is inaccessible in China, I uploaded the clip to Sina Video, and it was deleted within hours. I am totally baffled because Yan Xuetong is a very well-known scholar in China, and honestly I don’t see anything ‘sensitive’ in the video that would warrant such sanction.

  2. EH sagt:

    Interesting stuff Xibai – esp his pts about the numerics/temporal nature of ethics. Is it fair to say for him universal values are emergent properties / empirically-revealed codes of behaviour? Rather than something which can be prescribed? Or have I misunderstood?

  3. kangsheng sagt:

    I’m not sure it’s entirely philosophically coherent, but as one of China’s leading IR intellectuals, it’s interesting to see him lay out some of his moral thinking: he’s argued for a while that if China is really to achieve greatness it “needs a model at home that can inspire people abroad” as well as exercising “moral leadership” in its international environment (see e.g. http://nyti.ms/wu9Z0u). What that actually looks like has sometimes been more elusive, but it would probably need to be a version of universalism “with Chinese characteristics”… He has what sounds like a bit of a shot at describing elements of that here. Will be a big debate for China in the decades ahead…

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